Die verschiedenen Gesichter passiv-aggressiver Menschen

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Zusammenfassung

Unter ihren verschiedenen Gesichtern sind passiv-aggressive Menschen schwer zu fassen.
Entdecken Sie, wer sie sind, wie sie sich verhalten und welche Wege es gibt, um aus der Sackgasse herauszufinden.

Jeder von uns hat irgendwann einmal ein Verhalten gezeigt, das man als „passiv-aggressiv“ bezeichnen kann: durch Schweigen, Gleichgültigkeit oder Distanz haben wir das Bedürfnis des anderen nach Beziehung ignoriert. Doch viel zu oft werden die Begriffe passiv-aggressiv als Diagnose oder Sammelstempel verwendet, in der Annahme, die Erklärung für die aufgetretenen Beziehungsprobleme zu besitzen. Fälschlicherweise. Denn hinter passiv-aggressivem Verhalten verbergen sich oft komplexere Problematiken. Handelt es sich um Angst vor Konflikten, ein Symptom von Depression, ein übermäßiges Bedürfnis, es allen recht zu machen, auch auf Kosten der eigenen Zurücknahme, eine Verstrickung in Schizoide Tendenzen...? Wie dem auch sei, der Eindruck von Distanz, ja Gleichgültigkeit oder stillen Widerstands, der von der als passiv-aggressiv bezeichneten Person ausgeht, kann für die Angehörigen unerträglich sein.
Im Verlauf der Kapitel gewinnt der Text durch verschiedene Problemsituationen, bei denen der Begriff passiv-aggressiv oft verwendet wird, an Gestalt. Dank dieser Beispiele und Zeugnisse erkennt der Leser, dass diese Verhaltensweisen sehr unterschiedliche Funktionsstörungen widerspiegeln, die von einfachen, eher harmlosen Abwehrhaltungen bis hin zu echten perversen Handlungen reichen.
Das Buch endet mit einem Überblick über die Faktoren, die zu einer Sackgasse in einer unbefriedigenden Beziehung führen.
Dieses neue Verständnis trägt dazu bei, angesichts von Beziehungsproblemen jedem Gesprächspartner seinen Anteil an der Verantwortung zurückzugeben und einen Ausweg zu finden.